EIVE - Entwicklung innovativer Versorgungskonzepte am Beispiel seltener Erkrankungen

Problemstellung und Zielsetzung

EiVE fokussiert die Analyse und Überwindung von Innovations-, Koordinations- und Finanzierungsproblematiken bei verschiedenen stark arbeitsteiligen Krankheitsbildern.

Empirische Vorgehensweise

Im Rahmen des EiVE Projekts sollen Erfolgsfaktoren innovativer Versorgungskonzepte bei seltenen Erkrankungen entwickelt werden. Besondere Merkmale der sehr versorgungsintensiven Erkrankungen stellen zum einen die stark arbeitsteilige Versorgung, zum anderen der Informationsmangel dar. Damit innovative Versorgungskonzepte entwickelt und umgesetzt werden können, ist sowohl in der Phase der Generierung wie auch in der Phase der Implementierung der Wissensaustausch in Versorgungsteams notwendige Voraussetzung.

Die Arbeitsgruppen werden für jeden Patienten aufgrund regionaler Anforderungen spezifisch formiert und müssen trotz der heterogenen kohärente, innovative Versorgungslösungen entwickeln. Eine Besonderheit im Projekt stellt insbesondere die Einbindung der Selbsthilfegruppen, Patienten und Angehörigen in die Teams dar. Zusätzlich wurde in Vorgesprächen mit einzelnen Akteuren deutlich, wie stark die Versorgungsprozesse aufgrund von Unsicherheit im Umgang mit der Erkrankung (Diagnose, medizinische und psychologische Therapie, Versorgung) gehemmt werden.

Projektbeteiligte, Verbundpartner, Förderinstitutionen

  • Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).