PAGE - Plattform zur Integration technologiebasierter Gesundheitsdienstleistungen in Gesundheitsnetzwerke

Problemstellung und Zielsetzung

In die ganzheitliche Versorgung eines Patienten ist ein komplexes sektorenübergreifendes Versorgungsnetzwerk mit einer Vielzahl medizinischer Institutionen involviert. Der Steuerungs- und Koordinationsaufwand zwischen den Netzwerkakteuren steigt mit der Zunahme der Behandlungskomplexität eines Patienten und der steigenden Anzahl der beteiligten Akteure deutlich an. Die Analyse des deutschen Gesundheitssystems hat ergeben, dass sektorenübergreifende, effektive Koordinierungs- und Dokumentationsinstanzen, sowie einheitliche Regelungs- und Steuerungsmechanismen innerhalb der Versorgungsnetzwerke nur unzureichend umgesetzt werden. Das Ziel der klinischen Studie und der pflegebasierten Mehrebenenanalyse ist es, die Ursachen für das gesamte Spektrum an Koordinations- und Schnittstellenproblemen innerhalb intersektoraler Versorgungsnetzwerke zu identifizieren und geeignete Managementkonzepte und Technologien zu deren Überwindung zu definieren.

Empirische Vorgehensweise

  • Prospektive klinische Studie mit circa 50 postgeriatrischen Patienten des EGZB, (Charité Berlin) und den  Leistungserbringern intersektoraler Versorgungsnetzwerke.
  • Vergleichende pflegebasierte Mehrebenenanalyse verschiedener Gesundheitsnetzwerke.

Projektbeteiligte, Verbundpartner, Förderinstitutionen

  • Technische Universität Braunschweig
  • Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI)
  • Technische Universität Berlin,Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM)
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin – Forschungsgruppe Geriatrie
  • DiscVision GmbH
  • Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatikwerkzeuge (OFFIS)
    FuE-Bereich "IuK-Systeme im Gesundheitswesen"